PROFI Optimierung von Sicherheitskultur
Unternehmenskultur wird gelebt
Unternehmenskultur ist Führungsarbeit
PROFI-Arbeit. Aber sicher!
Warum ein PROFI-Projekt?
PROFI-Tools
1. PROFI-Vorbildersuche
2. PROFI-Chancengespräche
3. PROFI-Workshops
4. PROFI-Info-Briefe
Literatur zu Sicherheitskultur und Führungsarbeit
In allen Organisationen gelten unterschiedliche Wertvorstellungen und Regeln. Was "richtig" ist, wird von der Kollegenschaft und von Führungskräften vorgelebt und entsprechend bestätigt. MitarbeiterInnen tun das, was alle tun. Das ist Unternehmenskultur.
Die Modifikation von Einstellungen in Organisationen setzt eine Veränderung der bisher üblichen Einstellungen und Verhaltensweisen voraus. Ohne individuelle Veränderung gibt es also keine kulturelle Änderung. Prozesse des Kulturwandels werden daher gleichzeitig von Hoffnungen und Befürchtungen, Engagement und Widerstand begleitet und brauchen Zeit, Geduld und Konsequenz.
Veränderungen von Organisationskulturen können unterschiedliche Themen haben: Kulturwandel aufgrund einer Firmenfusionierung oder -übernahme, Veränderung vom Raucher- zum Nichtraucher -Betrieb, konstruktiver Umgang mit Diversity und Multikulturalität, Veränderung von Einstellungen zu Sicherheit, Gesundheit und Qualität, etc.
Die Einstellungen und Verhaltensweisen des Einzelnen hängen sehr stark vom Kollegenumfeld und den Führungskräften ab. Daher kann ein erfolgreicher Veränderungsprozess nur auf breiter Basis, längerfristig (2-5 Jahre) und getragen von Führungskräften erfolgreich sein.
Die gelebte Unternehmenskultur bestimmt, ob persönliche Schutzausrüstungen (hier eine Schutzbrille und Handschuhe) getragen werden oder nicht.
Auf der Basis von Erkenntnissen der Sozial-, Arbeits- und Organisationspychologie zielt die PROFI-Strategie darauf ab, sicherheits- und qualitätsbewußte Einstellungen und Verhaltensweisen in Organisationskulturen zu verstärken.
Im Unternehmen werden zuerst von Führungskräften und MitarbeiterInnen gemeinsame Regeln entwickelt und veröffentlicht. Die Aufgabe der Führungskräfte ist, konsequent regelkonforme Verhaltensweisen von MitarbeiterInnen aktiv anzuerkennen und regelwidrige Verhaltensweisen mit den Betroffenen lösungsorientiert zu besprechen.
Führungskräfte werden durch Trainings und Coachings dabei unterstützt, ihrer Vorbild- und Führungsrolle möglichst gut gerecht werden zu können. Kontinuierlicher Erfahrungsaustausch und Informationsarbeit für alle Beteiligten begleiten ein solches Projekt.
Sie wollen:
Fehlverhalten nicht ständig ohne Wirkung kritisieren?
Nicht mehr die x-te Sicherheits- oder
Qualitätsschulung ohne Effekt durchführen?
Nicht mehr nur technische Maßnahmen mit wenig
Erfolg für Sicherheit und Qualität setzen?
Persönliche Schutzausrüstung und Schutzkleidung
kaufen und einsetzen, die auch getragen werden?
Einstellungen und Verhaltensweisen im Bereich
Sicherheit und Qualität verändern?
Ihre Kennziffern im Bereich Arbeitssicherheit,
Gesundheit und Qualität nachhaltig verbessern?
Sie erreichen:
Mit einem PROFI-Projekt werden Einstellungen und
Verhaltensweisen im Bereich Sicherheit und Qualität
im Betrieb thematisiert und neu gestaltet.
Führungskräfte werden mit Tools und Techniken in
ihrer Führungsarbeit dabei unterstützt, auf die
Einstellungen und Verhaltensweisen der
MitarbeiterInnen aktiv Feedback zu geben.
Statt ausschließlich Kritik an Regelwidrigkeiten zu
üben, geht es verstärkt um Anerkennung von
konkretem Verhalten. Kritik erfolgt nicht mehr in
Form von Schuldzuweisung und Anklage, sondern
konstruktiv, systematisch und konkret
veränderungsorientiert.
Nur konsequentes Tun schafft schrittweise
Veränderungen in der Organisationskultur.

Auf diesem Flip-Chart sind einige Empfehlungen für Führungskräfte gesammelt, die den Projekterfolg fördern.
Für die Planung, Organisation und Umsetzung von PROFI-Projekten liegen eine Reihe von Tools vor, die an die Organisation angepasst und in Form von Workshops, Trainings und Coachings angeboten werden:
1. PROFI-Vorbildersuche
Führungskräfte erkennen regelmäßig in ihrem Bereich bewusst regelkonforme Verhaltensweisen anund machen diese auch öffentlich.
Zielgruppe: Führungskräfte
Coaching: Je ein zweistündiges Coaching von Führungskräfte-Gruppen vor und nach Durchführung der PROFI-Vorbildersuche.
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Vorbildersuche" unterstützen die Führungskräfte bei der Umsetzung.
2. PROFI-Chancengespräche
Führungskräfte sprechen aktiv regelwidrige Verhaltens- weisen an und recherchieren gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen, wie das korrekte Verhalten gewährleistet werden kann.
Zielgruppe: Führungskräfte
Training: Je ein ganztägiges Training von Führungskräfte-Gruppen vermittelt Techniken der Gesprächsführung für die PROFI-Chancengespräche.
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Chancengespräche" unterstützen die Führungskräfte bei der Umsetzung.
3. PROFI-Workshops
Im Rahmen eines Workshops erarbeiten Führungskräfte und MitarbeiterInnen gemeinsame Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit und Qualität im Arbeitsprozess.
Zielgruppe: MitarbeiterInnen und Führungskräfte
Workshop:Der Workshop ist ganztägig (1,5 Std. Führungs- kräfte, 3,5 Std. MitarbeiterInnen, 2 Std. gemeinsam)
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Workshops" unterstützen die Führungskräfte und MitarbeiterInnen bei der Umsetzung.
4. PROFI-Info-Briefe
Ein Projekt der Kulturveränderung braucht Zeit. Ein Problem vieler betrieblicher Projekte ist es, dass über die statt- findenden Aktivitäten nicht ausreichend Informationsarbeit erfolgt. Für die MitarbeiterInnen sieht das dann so aus, als ob "nichts passiert."
Zielgruppe:MitarbeiterInnen und Führungskräfte
Unterlagen: In regelmäßigen Info-Briefen von max. 1 bis 2 A4-Seiten wird laufend über PROFI-Aktivitäten berichtet, Fragen der MitarbeiterInnen aufgegriffen und beantwortet, konkrete Beispiele vorgestellt, etc.
Blanchard, K., Johnson, S. (2007):Der Minuten-Manager. Rowohlt, Hamburg.
Braunger, P., Frank, H., Korunka, C., Lueger, M. (2009): Arbeitssicherheit in Organisationen. Eine empirische Analyse in der Holz- und Metallbranche und Empfehlungen für die betriebliche Praxis. In: Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie 9 (Hg. E. Kirchler), facultas, Wien.
Wenninger, G. (1991): Arbeitssicherheit und Gesundheit. psychologisches Grundwissen für betriebliche Sicherheitsexperten und Führungskräfte. Ansanger, Heidelberg.
Zimber, A. (2007): Wie Führungskräfte zur Mitarbeitergesundheit beitragen können. Eine Pilotstudie in ausgewählten BGW-Mitgliedsbetrieben. BGW(Hg), Hamburg.
Einstellungsänderung, Sicherheitseinstellungen, Sicherheitsverhalten, soziales Lernen, Lernen am Modell, Lerntheorie, Verstärkungslernen, Reaktanz
Unternehmenskultur ist Führungsarbeit
PROFI-Arbeit. Aber sicher!
Warum ein PROFI-Projekt?
PROFI-Tools
1. PROFI-Vorbildersuche
2. PROFI-Chancengespräche
3. PROFI-Workshops
4. PROFI-Info-Briefe
Literatur zu Sicherheitskultur und Führungsarbeit
Unternehmenskultur wird gelebt
In allen Organisationen gelten unterschiedliche Wertvorstellungen und Regeln. Was "richtig" ist, wird von der Kollegenschaft und von Führungskräften vorgelebt und entsprechend bestätigt. MitarbeiterInnen tun das, was alle tun. Das ist Unternehmenskultur.
Die Modifikation von Einstellungen in Organisationen setzt eine Veränderung der bisher üblichen Einstellungen und Verhaltensweisen voraus. Ohne individuelle Veränderung gibt es also keine kulturelle Änderung. Prozesse des Kulturwandels werden daher gleichzeitig von Hoffnungen und Befürchtungen, Engagement und Widerstand begleitet und brauchen Zeit, Geduld und Konsequenz.
Veränderungen von Organisationskulturen können unterschiedliche Themen haben: Kulturwandel aufgrund einer Firmenfusionierung oder -übernahme, Veränderung vom Raucher- zum Nichtraucher -Betrieb, konstruktiver Umgang mit Diversity und Multikulturalität, Veränderung von Einstellungen zu Sicherheit, Gesundheit und Qualität, etc.
Unternehmenskultur ist Führungsarbeit
Die Einstellungen und Verhaltensweisen des Einzelnen hängen sehr stark vom Kollegenumfeld und den Führungskräften ab. Daher kann ein erfolgreicher Veränderungsprozess nur auf breiter Basis, längerfristig (2-5 Jahre) und getragen von Führungskräften erfolgreich sein.
|
|
Projekt PROFI
Auf der Basis von Erkenntnissen der Sozial-, Arbeits- und Organisationspychologie zielt die PROFI-Strategie darauf ab, sicherheits- und qualitätsbewußte Einstellungen und Verhaltensweisen in Organisationskulturen zu verstärken.
Im Unternehmen werden zuerst von Führungskräften und MitarbeiterInnen gemeinsame Regeln entwickelt und veröffentlicht. Die Aufgabe der Führungskräfte ist, konsequent regelkonforme Verhaltensweisen von MitarbeiterInnen aktiv anzuerkennen und regelwidrige Verhaltensweisen mit den Betroffenen lösungsorientiert zu besprechen.
Führungskräfte werden durch Trainings und Coachings dabei unterstützt, ihrer Vorbild- und Führungsrolle möglichst gut gerecht werden zu können. Kontinuierlicher Erfahrungsaustausch und Informationsarbeit für alle Beteiligten begleiten ein solches Projekt.
Warum ein PROFI-Projekt?
Sie wollen:
Qualitätsschulung ohne Effekt durchführen?
Erfolg für Sicherheit und Qualität setzen?
kaufen und einsetzen, die auch getragen werden?
Sicherheit und Qualität verändern?
Gesundheit und Qualität nachhaltig verbessern?
Sie erreichen:
Verhaltensweisen im Bereich Sicherheit und Qualität
im Betrieb thematisiert und neu gestaltet.
ihrer Führungsarbeit dabei unterstützt, auf die
Einstellungen und Verhaltensweisen der
MitarbeiterInnen aktiv Feedback zu geben.
üben, geht es verstärkt um Anerkennung von
konkretem Verhalten. Kritik erfolgt nicht mehr in
Form von Schuldzuweisung und Anklage, sondern
konstruktiv, systematisch und konkret
veränderungsorientiert.
Veränderungen in der Organisationskultur.

Auf diesem Flip-Chart sind einige Empfehlungen für Führungskräfte gesammelt, die den Projekterfolg fördern.
PROFI-Tools
Für die Planung, Organisation und Umsetzung von PROFI-Projekten liegen eine Reihe von Tools vor, die an die Organisation angepasst und in Form von Workshops, Trainings und Coachings angeboten werden:
1. PROFI-Vorbildersuche
Führungskräfte erkennen regelmäßig in ihrem Bereich bewusst regelkonforme Verhaltensweisen anund machen diese auch öffentlich.
Zielgruppe: Führungskräfte
Coaching: Je ein zweistündiges Coaching von Führungskräfte-Gruppen vor und nach Durchführung der PROFI-Vorbildersuche.
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Vorbildersuche" unterstützen die Führungskräfte bei der Umsetzung.
2. PROFI-Chancengespräche
Führungskräfte sprechen aktiv regelwidrige Verhaltens- weisen an und recherchieren gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen, wie das korrekte Verhalten gewährleistet werden kann.
Zielgruppe: Führungskräfte
Training: Je ein ganztägiges Training von Führungskräfte-Gruppen vermittelt Techniken der Gesprächsführung für die PROFI-Chancengespräche.
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Chancengespräche" unterstützen die Führungskräfte bei der Umsetzung.
3. PROFI-Workshops
Im Rahmen eines Workshops erarbeiten Führungskräfte und MitarbeiterInnen gemeinsame Lösungen zur Verbesserung der Sicherheit und Qualität im Arbeitsprozess.
Zielgruppe: MitarbeiterInnen und Führungskräfte
Workshop:Der Workshop ist ganztägig (1,5 Std. Führungs- kräfte, 3,5 Std. MitarbeiterInnen, 2 Std. gemeinsam)
Unterlagen: Formulare zur Planung und Umsetzung der "PROFI-Workshops" unterstützen die Führungskräfte und MitarbeiterInnen bei der Umsetzung.
4. PROFI-Info-Briefe
Ein Projekt der Kulturveränderung braucht Zeit. Ein Problem vieler betrieblicher Projekte ist es, dass über die statt- findenden Aktivitäten nicht ausreichend Informationsarbeit erfolgt. Für die MitarbeiterInnen sieht das dann so aus, als ob "nichts passiert."
Zielgruppe:MitarbeiterInnen und Führungskräfte
Unterlagen: In regelmäßigen Info-Briefen von max. 1 bis 2 A4-Seiten wird laufend über PROFI-Aktivitäten berichtet, Fragen der MitarbeiterInnen aufgegriffen und beantwortet, konkrete Beispiele vorgestellt, etc.
Literatur zu Sicherheitskultur und Führungsarbeit:
Blanchard, K., Johnson, S. (2007):Der Minuten-Manager. Rowohlt, Hamburg.
Braunger, P., Frank, H., Korunka, C., Lueger, M. (2009): Arbeitssicherheit in Organisationen. Eine empirische Analyse in der Holz- und Metallbranche und Empfehlungen für die betriebliche Praxis. In: Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie 9 (Hg. E. Kirchler), facultas, Wien.
Wenninger, G. (1991): Arbeitssicherheit und Gesundheit. psychologisches Grundwissen für betriebliche Sicherheitsexperten und Führungskräfte. Ansanger, Heidelberg.
Zimber, A. (2007): Wie Führungskräfte zur Mitarbeitergesundheit beitragen können. Eine Pilotstudie in ausgewählten BGW-Mitgliedsbetrieben. BGW(Hg), Hamburg.
Fachbegriffe:
Einstellungsänderung, Sicherheitseinstellungen, Sicherheitsverhalten, soziales Lernen, Lernen am Modell, Lerntheorie, Verstärkungslernen, Reaktanz
