IMPULS Arbeitsstress-Management
IMPULS-Tools
1. IMPULS-Broschüre
2. IMPULS-Test
3. IMPULS-Projektleitfaden
4. IMPULS-Test online
IMPULS-Projekt
Warum ein IMPULS-Projekt?
Literatur zu IMPULS und KFZA
Arbeitsstress aktiv angehen -
psychische Fehlbelastungen evaluieren
Zum Thema Stress und Arbeit gibt es viele Missverständnisse und häufig Hilflosigkeit. Es herrscht die Meinung vor, dass Arbeitsstress unvermeidlich ist und es keine Mittel dagegen gibt. Das ist nicht richtig. Management von Arbeitsstress bedeutet, mit arbeitsbedingten Problemen aufzuhören und mit Lösungen anzufangen.
In jedem Betrieb gibt es ungenützte Chancen, Arbeitsbedingungen und -prozesse zu optimieren und damit auch die Arbeitszufriedenheit zu heben.
Ob Führungskraft oder MitarbeiterInnen, alle haben verschiedene Stressoren und Ressourcen am Arbeitsplatz.
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Stress ist ein Zustand des Ungleichgewichts zwischen den Anforderungen (Stressoren) und den Bewältigungsmöglichkeiten (Ressourcen). |
Arbeitsstress ist kein Schicksal, denn das Arbeitsleben ist gestaltbar. Arbeitsstress managen bedeutet, die fehlbelastenden Arbeitsbedingungen aktiv zu optimieren und nicht passiv zu erleiden.
IMPULS-Tools
Im Jahr 2002 wurde von der EU-Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz der Schwerpunkt auf "arbeitsbedingte psychische Belastungen" (Arbeitsstress) gelegt. Alle Mitgliedsländer haben dazu Aktivitäten gesetzt. In Österreich wurde die Firma humanware GmbH von den Sozialpartnern (AK, ÖGB, WKÖ) und der AUVA beauftragt, geeignete Materialien zu entwickeln, die seither laufend weiter entwickelt werden.
Die arbeitswissenschaftlich fundierten Tools IMPULS-Test, IMPULS-Broschüre und IMPULS-Projektleitfaden liefern hilfreiche Informationen zu dem Thema. Mit betrieblichen IMPULS-Projekten werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Betriebe angeboten, die aktiv etwas gegen Arbeitsstress tun wollen. Arbeitsstress muss nicht sein!
| Der IMPULS-Test wird auch vom österreichischen Arbeitsinspektorat zur Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen empfohlen. Er wird auch in Deutschland und in der Schweiz eingesetzt. |
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1. IMPULS-Broschüre: Die IMPULS-Broschüre (Autorinnen: Molnar M., Geißler-Gruber B., C. Haiden) informiert darüber, was Arbeitsstress ist, wie er sich auswirkt, welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden können und sie liefert eine Reihe von Zahlen, Fakten und Daten zu diesem Thema. |
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2. IMPULS-Test : Der IMPULS-Test (Autorinnen: Molnar M., Geißler-Gruber B., C. Haiden) macht es für Einzelpersonen oder Gruppen (Abteilungen, Firmen) möglich, eine erste Übersicht über die Ausprägung der arbeitsbedingten Stressfaktoren und Ressourcen zu bekommen. Ziel des IMPULS-Tests ist es, Ausgangspunkte für die Reduktion von Stressfaktoren und für die Erweiterung von Ressourcen zu erkennen. Der Test beruht auf einer Weiterentwicklung des KFZA - Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse von Prümper, Frese, Hartmannsgruber (1995). Sprachversionen des IMPULS-Tests Gütekriterien und Normierung nach ÖNORM EN ISO 10075-3 Ein seriöses arbeitswissenschaftliches Instrument benötigt längere Entwicklungszeit und hält wissenschaftliche Qualitätsstandards ein. Mehr über die testtheoretische Basis des IMPULS-Tests finden Sie durch Anklicken der Links. Der IMPULS-Test erfüllt gemäß ÖNORM EN ISO 10075-3 die erforderlichen Hauptgütekriterien der klassischen Testtheorie Objektivität, Validität und Reliabilität (aktuelle testtheoretische Überprüfung von J. Steurer, Diplomarbeit an der Universität Wien, Fakultät für Psychologie, 2011). Mehr dazu hier. |
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3. IMPULS-Projektleitfaden: Der IMPULS-Projektleitfaden (Autorin: Molnar M.) unterstützt dabei, ein betriebliches IMPULS-Projekt Schritt für Schritt zu planen und durchzuführen. Von der Grobanalyse mit Hilfe des IMPULS-Tests bis zur Feinanalyse in IMPULS-Workshops wird der Ablauf detailliert dargestellt . |
IMPULS-Projekt
Wir haben mit Führungskräften und MitarbeiterInnen in vielen verschiedenen Betrieben und Branchen IMPULS- Projekte durchgeführt, damit der Betrieb und die Arbeit wieder "runder" läuft und weniger Energie und Zeit mit Klagen über Stress verwendet wird. Am Ende gibt es immer umsetzbare Lösungen und etwa 90 % davon kosten überhaupt nichts. Unsere Auswertungen aller bisherigen IMPULS-Projekte zeigen, dass nur 9 % aller beschlossenen Maßnahmen mit Beschaffungskosten verbunden sind! Meist geht es um Maßnahmen im Bereich Information und Kommunikation sowie Optimierung von Prozessen und Strukturen.
Der schemenhafte Begriff Arbeitsstress wird dabei in konkret benennbare und handhabbare Portionen zerlegt, für die gemeinsam Lösungen zur Optimierung gesucht und gefunden werden.
 
Warum ein IMPULS-Projekt?
Sie wollen:
Sie erreichen:
als auch Ressourcen im Betrieb festgestellt und
positiv gestaltet.
gemeinsam deutliche Verbesserungen. Stress wird
plötzlich handhabbar.
Literatur zu IMPULS
Nachfolgend finden Sie weiterführende Information zum Konzept des IMPULS-Tests sowie zu den publizierten IMPULS-Unterlagen:
Haiden, C., Geißler-Gruber, B. und Molnar, M. (2003): Betriebliche Analyse der Arbeitsbedingungen: Erkennen von Stressfaktoren und Optimieren von Ressourcen. In: Tagungsband "Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit", Heidelberg, Asanger-Verlag, 291-294.
Molnar, M. (2003): Stressfaktoren und Ressourcen. In: Sichere Arbeit, Internationales Fachmagazin für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (Hrsg), Heft 2/2003, Wien, 15-18.
Molnar, M. (2005): Stressprävention - Ein Thema für die betriebliche Gesundheitsförderung. In: "Forum Prävention - Fachtagung des Arbeitskreises Sicherheitstechnik 2005", Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Tagungs-CDR, Wien.
Molnar, M. (2005): IMPULS - Betriebliche Analyse der Arbeitsbedingungen. In: Richter G., Friesenbichler H., Vanis M.: Psychische Belastungen - Checklisten für den Einstieg. In der Reihe "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz", Teil 4. Info Media-Verlag, Tharandt, 19 - 33.
Molnar, M. (2006):Betriebliche Stressobjekte in der Praxis. In: "Psychologie in Österreich 2/2006. Sonderausgabe betriebliche Gesundheitsvorsorge." Serviceorganisation des BÖP GmbH. (Hg.), Wien, 104-109
Molnar, M. (2010):Im Betrieb läuft es unrund. In: "Sichere Arbeit 5/2010. Internationales Fachmagazin für Prävention in der Arbeitswelt." Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (Hg.), Wien, 27-32.
Molnar, M., Geißler-Gruber, B. und Haiden, C. (2011): IMPULS-Broschüre und IMPULS-Test. Betriebliche Analyse der Arbeitsbedingungen. WKÖ, AK, ÖGB, AUVA (Hrsg.), gefördert von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, 17. erweiterte Auflage 2011, Wien.
Molnar M., Streurer J.:Ich mess den Stress. Belastungen, Befinden und Arbeitszufriedenheit bei 4000 Befragten verschiedener Branchen, 2011
Richter, G., Friesenbichler, H., Vanis, M. (2004): Psychische Belastungen: Checklisten für den Einstieg. In: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Teil 4. AUVA; BAUA, SUVA (Hg.). InfoMedia-Verlag, Tharandt.
Fachbegriffe:
Stress, Arbeitsstress, arbeitsbedingte psychische Belastung, psychische Beanspruchung, Stressor, Ressource, bedingungsbezogenes Stress-Modell, Verhältnisprävention, Stressprävention, betriebliche Gesundheitsförderung psychischer Gesundheit


